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Stefan Szczesny Biographie

 

Stefan Szczesny wurde 1951 in München geboren - heute lebt und arbeitet er in Saint Tropez.

Er besuchte zunächst von 1967 bis 1969 eine private Schule für freie und angewandte Kunst in München, bevor er sein Studium an der Münchener Akademie der Bildenden Künste aufnahm.  Unter dem Einfluss seines Lehrers Günther Fruhtrunk tendierte Szczesny zunächst zur abstrakten Malerei.  Wie seine Studienkollegen, darunter Gerhard Merz und Günter Förg, arbeitete er damals monochrom, konkret, konzeptuell.

 

Ein Aufenthalt als DAAD Stipendiat 1975/76 in Paris und vor allem die Außeinandersetzung mit dem Werk von Auguste Delacroix stellte einen Wendepunkt für Szczesny dar, der die schrittweise Hinwendung zur figürlichen Malerei bedeutete. Diese Entwicklung wurde durch einen Gastaufenthalt 1980 an der Villa Romana in Florenz bestärkt, wo sich Szczesny intensiv mit der italienischen Renaissance befasste.

 

1981 initierte er in München eine Gruppenausstellung von Künstlern seiner Generation, die sich mit expressiven, gegenständlichen Bildern aus der Abstraktion befreiten.  Stefan Szczesny wurde darauf in der 1980er Jahren als Vertreter der „Jungen Wilden“ bekannt. „Ich habe gemerkt, dass ich bei der minimalistischen Malerei meine eigenen Emotionen außen vor lassen muss“, so Szscesny.

 

Nach verschiedenen Auslandsstationen, unter anderem in Mustique, lebt und arbeitet Stefan Szczesny heute in Saint Tropez. „Ich reise nicht mehr, um das Licht und die Landschaft zu suchen“, erklärt der gebürtige Münchener. „Da bin ich jetzt mittendrin. Und gleichzeitig wohne ich in einem Ort, der internationaler nicht sein könnte. Der Künstler sollte mit den Menschen leben, die seine Werke kaufen“.

 

Seine heutigen Arbeiten sehen viele sowohl thematisch als auch formal in der Nachfolge von Matisse, Chagall und Picasso. „Im Gegensatz zu Kollegen, die sich mit den dunklen Seiten des Daseins befassen, sehe ich die Hauptaufgabe der Kunst darin, eine positive, humane Vision vom Leben auf dieser Erde zu vermitteln“, sagt Szczesny. „Das dekorative ist eine Ausdrucksform. Ich weiß, dass das für vielen in der Kunstszene ein Tabu ist. Manchmal denke ich, dass ich heute fast der Einzige bin, der versucht, mit seiner Kunst die Menschen aufzurichten – wie es jahrhundertelang Aufgabe der Kunst war", so Szczesny.

 

In Berlin hat Stefan Szscesny mit seiner „Szscesny Factory“ eine Künstler-Werktstatt gegründet, die in Kooperation mit Designern und Handwerkern größere Kunstprojekte realisiert. Zu Szczesnys größten Kunstprojekten im öffentlichen Raum gehört das Deckengemälde des Berliner Lindencorso.

Die vorherrschenden Kunsttrends der 70er Jahre, Minimalismus und Konzeptkunst, waren dem jungen Künstler zu kopflastig, zu leblos. Denn wie für Delacroix musste für Szczesny die Malerei zuallererst „ein Fest für die Augen“ sein. Folgerichtig wandte sich Szczesny früh einer expressiven figürlichen Malerei zu, spielte mit Farben, Formen, Traditionen. Anfang der 80er dann organisierte er die Ausstellung „Rundschau Deutschland“ in München und Köln, die für ihn und gleichgesinnte Malerkollegen wie Rainer Fetting oder Martin Kippenberger den Durchbruch bedeutete: als „Neue Wilde“ erlangten sie weithin Berühmtheit und wurden zu einer der tonangebenden Künstler-gruppierungen der Dekade.

 

Diesen Ursprüngen fühlt sich Szczesny nach wie vor verbunden, auch wenn sich seine Formensprache vereinfacht und seine Farbpalette im Laufe der Jahre aufgehellt hat. Der – nach Stationen in Rom, Köln, New York und Sevilla – inzwischen in Saint-Tropez lebende Künstler ist ein Meister der Farb-komposition und des expressiven Pinselstrichs, die Sujets zwischen Tradition und provokanter Innovation. Gleichzeitig hat sich Szczesny zu einem der vielseitigsten Künstler der Gegenwart entwickelt, der nicht nur als Maler in Erscheinung tritt, sondern auch ein umfassendes bildhauerisches und keramisches Oeuvre vorweisen kann.

 

Szczesnys Werk wurde in vielen internationalen Ausstellungen gezeigt, zuletzt 2014 im Papstpalast in Avignon.

 

 

 

 

 

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Stefan Szczezny