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Matthew Barney - Biographie

„Beim Training entwickelt sich der Muskel nach dem Prinzip von Spannung und Gegenspannung“, sagt Matthew Barney. „Unter wiederholter extremer Belastung beginnt er zu brennen und bricht gewissermaßen zusammen, doch dann heilt er und wird dabei immer stärker. Diesen Prozess aus Widerstand Form zu erschaffen, wollte ich für die Kunst nutzen.“

 

Von der Presse gerne als Medienkünstler beschrieben, bezeichnet sich der Amerikaner lieber als Bildhauer. In seinem Werk vereinen sich Installationen, Skulpturen, Zeichnung mit Performance und Video.

 

Sein Werk lässt sich nicht einordnen, dafür ist es zu vielschichtig. Die Kuratorin des Solomon R. Guggenheim Museums, Nancy Spector, sieht seine künstlerische postmoderne Arbeitsweise beeinflusst vom französischen Philosophen Gilles Deleuze. Sein Begriff der Vielheit sei bezeichnend für Barneys Werk und deshalb verweigert es sich auch einer eindeutigen Erklärung.

„Barney wollte zuerst Schönheitschirurg werden, doch wechselte er schnell in die Kunst.“

Der 1967 in San Franciso geborene Barney wollte zuerst Schönheitschirurg werden, doch wechselte er schnell in die Kunst. Die Faszination für die Anatomie blieb ihm erhalten und zieht sich durch sein künstlerisches Schaffen wie ein roter Faden. Es beschäftigt sich mit Biologie, Sexualität, Geschichte, Mythologie, Sport und Medizin.

 

Als eines seiner Schlüsselwerke kann man seine Drawing-Restraint Serie (1988-2005) bezeichnen. Übersetzt bedeutet es „Zeichnen unter Einschränkung“. Barney schafft eine räumliche Situation, in der er klettert, Trampolin springt, sich selbst mit Plastikschläuchen behindert und dabei zeichnet.

In Drawing Restraint 8 (2003) taucht ein Symbol auf, das in seinem Werk immer wieder eine Rolle spielt: ein vertikales Oval, das in der Mitte von einem Balken durchkreuzt wird. Oval = organischer Körper, Balken = selbstauferlegter Widerstand, der das Wachstum fördert.

Der Cremaster-Zyklus (1994-2002) ist ein Kunstfilm in fünf Teilen. Barney bezeichnet ihn in einem Interview als ein geschlossenes, autobiografisches oder auch narzisstisches System, indem sich wie eine visuelle Sprache wie eine Perle in einer Auster eingenistet hat. Zwei grundlegende Ideen ziehen sich durch die Filmreihe. Zum einen die geschlechtliche Ausdifferenzierung in der Gebärmutter und der kreativer Prozess der Idee.

Matthew Barney - Kunstpreise

Ausgezeichnet wurde Barney u.a. mit dem Europa 2000 Prize der Biennale in Venedig (1993), dem Hugo Boss Preis der Solomon R. Guggenheim Foundation (1996) dem Glen Dimplex Award des Irish Museum of Modern Art in Dublin (2001) und dem Goslarer Kaiserring (2007).

Matthew Barney - Kunstsammlungen

Seine Werke bereichern folgende Sammlungen: die Foundation Cartier in Paris, der Hamburger Bahnhof in Berlin, das Kunstmuseum in Basel, die Tate Gallery und Tate Collection in London und das Walker Art Center in Minneapolis.

 

Arbeiten von Matthew Barney können Sie im Shop kaufen.

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Cremaster 5, 1997 - AVAILABLE IN THE SHOP

Matthew Barney: Cremaster 5, 1997

"Cremaster 2", 1999

Matthew Barney: Cremaster 2, 1999

"Cremaster 4", 1994

Matthew Barney: Cremaster 4, 1994

Matthew Barney

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