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Benjamin Bergmann Biographie

Benjamin Bergmann ist ein deutscher Künstler und wurde 1968 in Würzburg geboren. Er arbeitet als Bildhauer schwerpunktmäßig mit Installationen.

Von 1991 bis 1994 machte Bergmann eine Ausbildung als Holzbildbauer und studierte schließens bis 2001 an der Münchener Akamdemie der Bildenden Künste. Im Jahre 2002 erhielt er den Bayerschen Staatsförderpreis und 2004 den Dorothea von Stetten Kunstpreis. Er lebt und arbeitet heute in München.

 

Das Schöne an der Absurdität ist für mich die Nachhaltigkeit der Verwirrung. Irgendwann ertappt man sich, darüber nachzudenken, ob nicht das Absurde doch mehr von der Wirklichkeit haben könnte als diese selbst. Benjamin Bergmann

Seine Arbeit

Bergmann schafft große, raumgreifende Installationen, viele davon im öffentlichen Raum. Seine Arbeiten haben performativen Charakter, sie schweben zwischen realer und künstlicher Welt. In München gestaltete er 2005 eine Tunneleinfahrt um, indem er die Tunnelöffnung architektonisch als repräsentative Fassadeninstallation verdoppelte und damit ihrer rein sachlichen Bestimmung enthob. Er verwandelte sie auf diese Weise „in einen Ort, der zum Verweilen einlädt und damit körperlich erlebbar und erfahrbar wird“.

Als Künstler betätigt sich Bergmann bei seinen Arbeiten nicht nur als Architekt, Konstrukteur und Handwerker, sondern zuweilen auch bei einigen bühnenartigen Installationen als Regisseur und Darsteller von kleinen Happenings, wobei er von den Erfahrungen aus seiner Zeit bei den Performance-Gruppen profitiert. Für den Berliner Palast der Republik schuf er die achterbahnähnliche Konstruktion „Hals über Kopf“ und für das Münchener Lenbachhaus schuf er 2006 ein überdimensionales, betretbares Megaphon, umgeben von einer Holzkonstruktion. Lampen veränderten nachts die Skulptur in einen Leuchtkörper, in deren Innern im Stundenrhythmus ein Basston ertönte. Über seine Arbeiten schreibt das Kunstmagazin „art“: „Bergmanns Installationen führen den alten Traum endloser Mobilität als gewollt widersinnige Jahrmarktsensation vor.“


 

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